Schulen im Team

Das Projekt Schulen im Team

1. Phase

„Schulen im Team“ startete 2007 als einSchulentwicklungsprojekt der Stiftung Mercator und des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die erste Phase von „Schulen im Team“ begann in den Kommunen Duisburg und Essen mit dem Schwerpunkt „Unterricht gemeinsam entwickeln“. Ziel war es, Schulen unterschiedlicher Form und Trägerschaft in zehn lokalen Netzwerken zur fachbezogenen Unterrichtsentwicklung zusammenzubringen.

 

 

3. Phase

In der dritten Projektphase „Übergänge gemeinsam gestalten“ wurde die kommunale Verantwortung fortgeführt, ab Mitte 2011 haben sich acht Kommunen in Nordrhein-Westfalen (Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen, Krefeld, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen) eine sozial gerechte Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zur Sekundarstufe I zur kommunalen Aufgabe gemacht, um durch schulische Netzwerkarbeit die Übergangspraxis an den Schulen zu verändern.

Die Durchführung und wissenschaftliche Begleitung der ersten drei Phasen des Projektes lagen beim Institut für Schulentwicklungsforschung(IFS) an der TU Dortmund.

 

 

 

 

2. Phase

Bereits ein Jahr später wurde das Projekt um die Kommune Dortmund erweitert und diese Form netzwerkbasierter Unterrichtsentwicklung in kommunale Verantwortung übergeben. Die Projektleitung, Koordination und fachliche Beratung der Dortmunder Netzwerke lag nun beim Bildungsbüro der Stadt Dortmund. Damit reagierte „Schulen im Team“ auf die Tatsache, dass die kommunalen Schulträger im Sinne einer staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft immer mehr gestaltende Aufgaben in der Schulentwicklung wahrnehmen. Wenn Netzwerke von ihrem jeweiligen Schulträger begleitet und in der kommunalen Bildungslandschaft verankert werden, steht das Netzwerk-Modell von „Schulen im Team“ auf besonders tragfähigem Fundament.

 

4. Phase

In der vierten Phase „Kommunale Verankerung“ ist „Schulen im Team“ in die Trägerschaft der RuhrFutur gGmbH übergegangen. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen durchgeführt und von der Stiftung Mercator gefördert.

In Zusammenarbeit mit den Bildungsbüros der Kommunen Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen , Krefeld, Mühlheim an der Ruhr und Oberhausen wurde die in den letzten Jahren begonnene Netzwerkarbeit der Schulen fortgesetzt. Es wurde verstärkt daran gearbeitet, die bisher geschaffenen Strukturen in die kommunale Bildungsarbeit zu integrieren und dort nachhaltig zu verankern.

Inhaltlich wurde die erfolgreiche schulische Netzwerkarbeit vor Ort zum Thema Übergänge als ein Instrument für Veränderung von Schule und Unterricht fortgesetzt.

Die vierte und letzte Projektphase „Kommunale Verankerung – Schulen im Team“ setzte darüber hinaus verstärkt auf die Weiterentwicklung von kommunalen Konzepten zur nachhaltigen und strukturellen Verankerung der „Schulen im Team“-Netzwerkarbeit in den Kommunen. Zudem sollten bisher erarbeitete Ergebnisse und Produkte aus den Netzwerken auf möglichst viele Schulen einer Kommune und auch darüber hinaus übertragen werden. 2018 endete die vierte Phase des Projektes „Schulen im Team“.