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Foto: Thomas Kampmann

Projektgeschichte

„Schulen im Team“ startete 2007 als ein Schulentwicklungsprojekt der Stiftung Mercator und des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Projektträger der aktuellen vierten Phase ist seit 2015 die RuhrFutur gGmbH.

Die erste Phase von „Schulen im Team“ begann 2007 in den Kommunen Duisburg und Essen mit dem Schwerpunkt „Unterricht gemeinsam entwickeln“. Ziel war es, Schulen unterschiedlicher Form und Trägerschaft in zehn lokalen Netzwerken zur fachbezogenen Unterrichtsentwicklung zusammenzubringen. Bereits ein Jahr später wurde das Projekt um die Kommune Dortmund erweitert und diese Form netzwerkbasierter Unterrichtsentwicklung in kommunale Verantwortung verlagert. Die Projektleitung, Koordination und fachliche Beratung der Dortmunder Netzwerke lag nun beim Bildungsbüro der Stadt Dortmund. Damit reagierte „Schulen im Team“ auf die Tatsache, dass die kommunalen Schulträger immer mehr gestaltende Aufgaben in der Schulentwicklung wahrnehmen. Wenn Netzwerke von ihrem jeweiligen Schulträger begleitet und in der kommunalen Bildungslandschaft verankert werden, steht das Netzwerk-Modell von „Schulen im Team“ auf besonders tragfähigem Boden.

In der dritten Projektphase „Übergänge gemeinsam gestalten“ wurde die kommunale Verantwortung fortgeführt, ab Mitte 2011 haben sich acht Kommunen in Nordrhein-Westfalen (Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen, Krefeld, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen) eine sozial gerechte Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zur Sekundarstufe I zur kommunalen Aufgabe gemacht, um durch schulische Netzwerkarbeit die Übergangspraxis an den Schulen zu verändern.

Die Durchführung und wissenschaftliche Begleitung der ersten drei Phasen des Projektes lag beim Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund.